Targobank-Stiftung: Bis zu 40.000 Euro für Projekte zum Gewässerschutz

Die Targobank-Stiftung fördert 2026 Projekte zum Schutz von Gewässern und marinen Ökosystemen mit bis zu 40.000 Euro. Gemeinnützige Organisationen können ihre Anträge bis zum 31. Juli 2026 einreichen.

Mit ihrer Förderrunde 2026 rückt die Targobank-Stiftung den Schutz von Gewässern und marinen Ökosystemen in den Mittelpunkt. Hintergrund ist der zunehmende Druck auf Flüsse, Seen, Moore, Auen sowie Nord- und Ostsee durch Verschmutzung, Eingriffe in natürliche Lebensräume und den Verlust biologischer Vielfalt. Gefördert werden Projekte, die zur Wiederherstellung oder langfristigen Sicherung von Habitaten beitragen und damit den Schutz von Arten und Ökosystemen stärken.

Wer kann sich für die diesjährige Förderrunde bewerben?

Antragsberechtigt sind ausschließlich gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland und einem gültigen Freistellungsbescheid. Die Projekte müssen in Deutschland umgesetzt werden und können sich sowohl auf Binnengewässer als auch auf deutsche Küstengewässer beziehen. Die Stiftung fördert Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 18 Monaten. Der Projektstart ist frühestens ab November 2026 möglich, spätestens im Dezember 2028 muss das Projekt abgeschlossen sein.

Welche Projekte fördert die Targobank-Stiftung?

Unterstützt werden beispielsweise Maßnahmen zur Wiedervernässung von Feuchtgebieten, zur Reduzierung von Plastik- und Chemikalienbelastungen in Gewässern, zur Schaffung von Pufferzonen entlang von Flüssen und Seen oder zur Renaturierung sogenannter „blauer Infrastruktur“ in Städten. Auch Bildungsprojekte können gefördert werden, sofern sie mit konkreten praktischen Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Gewässern verbunden sind.

Wie hoch ist die Förderung und wann ist Bewerbungsschluss?

Die Fördersumme beträgt zwischen 1.000 und 40.000 Euro pro Projekt. Förderanträge können bis zum 31. Juli 2026 über das Online-Formular auf der Website der Targobank-Stiftung eingereicht werden. Eine Jury aus Stiftungsteam, Mitarbeitenden der Targobank und externen Fachleuten bewertet die Anträge unter anderem nach ökologischer Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit. Die Förderentscheidungen werden voraussichtlich Ende Oktober 2026 bekannt gegeben.

Text: Konny Igel, Foto: Engin Akyurt/pexels.com

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