Wie Künstliche Intelligenz NGOs angreifbarer macht
Deepfakes, Desinformation und digitale Gewalt: Ein kostenfreies Webinar zeigt Risiken und Handlungsmöglichkeiten für Non-Profit-Organisationen.
Künstliche Intelligenz verändert die Informationswelt – und damit auch die Risiken für gemeinnützige Organisationen. Deepfakes, KI-gestützte Desinformation, digitale Gewalt und neue Formen des Online-Betrugs können besonders Organisationen treffen, die auf Vertrauen, Glaubwürdigkeit und persönliche Ansprache angewiesen sind.
Welche konkreten Gefahren daraus für NGOs entstehen, ist Thema eines kostenfreien Webinars der Workspace-Plattform Yezz in Kooperation mit der Fundraising-Akademie. Unter dem Titel „Deepfakes, Desinformation und Demokratie: Gefahren für NGOs“ ordnet die KI-Forscherin Inken Paland (Foto) aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, warum sich Organisationen frühzeitig mit Schutzstrategien befassen sollten.
Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
Denn KI macht es einfacher, gefälschte Inhalte zu erstellen und zu verbreiten: manipulierte Videos, nachgeahmte Stimmen, gefälschte Spendenkampagnen oder gezielte Angriffe auf exponierte Personen in Organisationen. Für NGOs können daraus Reputationsschäden, Vertrauensverluste und neue Sicherheitsfragen entstehen – etwa im Umgang mit öffentlich verfügbaren Teamfotos, Social-Media-Auftritten oder interner Kommunikation.
Das Webinar richtet den Blick deshalb nicht nur auf Risiken, sondern auch auf Handlungsmöglichkeiten: Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeitende? Welche Regeln für den KI-Einsatz sind sinnvoll? Wie können Teams auf digitale Gewalt oder Desinformation reagieren? Und wie können Organisationen transparent kommunizieren, um Vertrauen zu erhalten?
Speakerin ist Inken Paland, KI-Forscherin und Expertin für gesellschaftliche Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Desinformation.
Das Webinar findet am 7. Mai 2026 von 9.30 bis 10.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Foto: privat
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