DFL-Stiftung – Fördertopf „Bewegung. Begegnung. Zukunft.“ mit 100.000 Euro 

Die DFL-Stiftung vergibt in diesem Jahr Fördermittel zum Themenschwerpunkt „Bewegung. Begegnung. Zukunft.“ Insgesamt 100.000 Euro stehen für Projekte und Initiativen bereit, die durch Sport das gesellschaftliche Miteinander stärken.

Der Fördertopf der DFL-Stiftung richtet den Fokus auf Initiativen, die mithilfe des Sports neue Begegnungsräume für junge Menschen schaffen. Ziel ist es, Austausch und Begegnung zwischen Gruppen zu ermöglichen, die im Alltag selten aufeinandertreffen – etwa zwischen Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderungen, Personen mit unterschiedlichen Bildungswegen oder aus verschiedenen Stadtteilen.

Bewerben über Förderportal

Die Ausschreibung wendet sich an gemeinnützige Organisationen und Projekte in Deutschland. Anträge können bis zum 1. März 2026 über das Förderportal der DFL Stiftung eingereicht werden. Pro Projekt stellt die Stiftung eine Förderung von bis zu 7.500 Euro zur Verfügung.

Impulse für Teamgeist setzen

Sport- und Bewegungsprojekte können Zugehörigkeit, Vertrauen und Anerkennung fördern und damit wichtige Impulse für Teamgeist und gemeinschaftliches Handeln setzen. Häufig bringen Sportangebote jedoch vor allem Menschen aus ähnlichen sozialen Milieus, Altersgruppen oder mit vergleichbarem kulturellem Hintergrund zusammen. Diese Form der Beziehungsarbeit ist wertvoll, schöpft das gesellschaftliche Potenzial des Sports jedoch nicht vollständig aus.

Mit dem aktuellen Fördertopf setzt die DFL Stiftung daher gezielt einen Anreiz, um im Sportkontext Menschen und Gruppen zusammenzuführen, die auf den ersten Blick nur wenige Gemeinsamkeiten teilen. Ziel ist es, neue Begegnungsräume zu eröffnen und tragfähige Verbindungen für die Zukunft zu schaffen.

Welche Projekte fördert die DFL-Stiftung?

Förderfähig sind Sport- und Bewegungsprojekte, die gezielt unterschiedliche Gruppen zusammenbringen und neue Begegnungen ermöglichen. Dazu zählen unter anderem generationenübergreifende Angebote, inklusive Sportformate, stadtteilübergreifende Aktivitäten oder Projekte zur Stärkung von Mädchen sowie zur Verbindung von Sport und Sprachförderung. Beispiele sind etwa ein inklusives Sportcamp für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung oder ein stadtteilübergreifendes Fußballturnier, bei dem junge Menschen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten gemeinsam spielen und sich austauschen.

Text: Konny Igel, Foto: goumbik/pexels.com

 


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