Förderung: Fünf Millionen Euro für „Tafel macht Kultur“

Tafel Deutschland Tafel macht Kultur
Fast ein Viertel der Tafel-Besucher sind Kinder. Die sollen gezielt gefördert werden.

Darum geht‘s: Tafel, Kinder, Tafel-Akademie, Tafel macht Kultur

Rund 24 Prozent der Tafel-Nutzer sind zwischen 3 und 18 Jahren. Die Tafeln setzen sich deshalb für die Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher ein und erhalten dafür im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundes­bildungs­ministeriums fünf Millionen Euro. Tafeln und andere lokale Initiativen können sich für die Förderung eigener Projekte bewerben.

Tafel Deutschland ist mit dem Konzept „Tafel macht Kultur“ einer von 30 Programmpartnern der zweiten Förderphase des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In den kommenden fünf Jahren (2018–2022) sollen bundesweit über 600 „Lokale Bündnisse für Bildung“ durch und mit Tafeln initiiert werden. Für die Umsetzung von Projekten im Rahmen von „Tafel macht Kultur“ stehen insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung.

„Tafel macht Kultur“ will gleiche Chancen durch bessere Bildung

Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren. Diese Altersgruppe macht etwa ein Viertel aller Tafel-Nutzer aus (24 Prozent). „Tafel macht Kultur“ soll bildungs­benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt fördern. Denn rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland wächst aktuell in einer schwierigen sozialen Situation auf. Geringe Bildung, niedriges Einkommen oder Erwerbs­losigkeit der Eltern schränken ihre Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg ein. Um auch diesen Kindern und Jugendlichen gute Bildungs­chancen zu ermöglichen, unterstützt das BMBF seit 2013 lokale Bündnisse für Bildung bei der Umsetzung von außerschulischen Projekten der kulturellen Bildung.

 „Durch ‚Tafel macht Kultur‘ werden sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen Schlüssel­qualifikationen vermittelt, um ihnen den Zugang zu wesentlichen Bereichen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen und dadurch die Chancen­gleichheit zu erhöhen“, sagt Evelin Schulz, Geschäftsführerin der Tafel-Akademie und Tafel Deutschland. „Für die Kinder der Tafeln ist das ein wichtiges Angebot, um ganz besondere und vielleicht für sie außergewöhnliche Erfahrungen zu machen und zugleich wichtige Erfahrungen und Fähigkeiten für ihren weiteren Lebensweg zu sammeln“, so Schulz weiter.

Von Kochkurs bis Theater – eigene Projekte einreichen

Tafeln und weitere lokale Akteure können über „Tafel macht Kultur“ eigene Projekte der kulturellen Bildung umsetzen. Von Kochkursen zur Ernährungsbildung, das Anlegen und die Pflege eines Tafel-Gartens über Theaterprojekte, Sport, Tanz oder Akrobatik sind vielseitige Formate möglich.

Koordiniert wird das Programm „Tafel macht Kultur“ von der Bildungsakademie der Tafel Deutschland gGmbH und dem eigens dafür eingerichteten Projektbüro. Anträge können bis zum 1. Juni. und 1. September an Projektleiterin Maike Krause unter Telefon 030/200 59 76 276 oder per Mail an tafelmachtkultur@tafel.de gestellt werden.

Text: PR
Foto: Pixabay/EdMontez

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