Markus Hipp: „Messt Euren Impact!“

Porträt Markus Hipp BMW Stiftung

Einen strukturellen Wandel: Das will die BMW Stiftung Herbert Quandt im Zeichen der Nachhaltigkeit erreichen. Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt, erklärt im Interview mit Paul Stadelhofer, wie ein Wandel in europäischen Ländern gelingen kann, welche Rolle dabei soziale Unternehmen spielen und wohin sich das Engagement von Stiftungen entwickelt.
Als Board Member der European Venture Philanthropy Association (EVPA) wirft er einen Blick auf den „sozialen Markt“ in Europa und erläutert, was bei der Jahreskonferenz der EVPA am 17. und 18. November in Berlin auf dem Plan steht.


Sie wollen mit Ihrer Arbeit insbesondere die „obere Hälfte“ der Gesellschaft zu mehr Engagement bewegen. Warum?
Diesen Begriff würden wir so nicht verwenden. Wir wollen die Marke BMW als Stiftung nutzen, um weltweit Führungskräfte anzusprechen und sie in ein strategisches Gemeinwohlengagement einzubinden. Das ist die Idee. Wir wollen also den Kreis derer, die sich in das Gemeinwohl-Spiel einbringen, erweitern. Wir wollen nicht immer in den gleichen Teichen fischen, sondern sehr bewusst neue Leute gewinnen.

Sie wollen auch ein fruchtbares Umfeld für Social Entrepreneurship schaffen.
Das stimmt, wir würden es jedoch breiter formulieren: Es geht ganz generell um die Förderung sozialer und gesellschaftspolitischer Innovationen. Social Entrepreneurship ist dafür ein Instrument - wie auch Venture Philanthropy oder Pro Bono. Social Intrapreneurship gehört ebenfalls dazu, dabei werden Neuerungen innerhalb von Organisationen ermöglicht.

Zählen Sie auch Impact Investing dazu?
Auf jeden Fall! Bei all diesen Ansätzen handelt es sich um verschiedene Herangehensweisen, die ein gemeinsames Ziel verbindet: Neue Formen sektorenübergreifender Zusammenarbeit zu ermöglichen. Es geht darum, das Engagement einzelner Führungspersönlichkeiten oder Organisationen wirksamer zu gestalten als es bislang oft der Fall ist.

Warum ist das so?
Das alte, klassische Paradigma orientiert sich an Spenden und an der Wirtschaftswelt, die finanzielle Mittel für das Soziale zur Verfügung stellt. Das fängt mit Charity an und es reicht bis zu klassischen Fördermitteln. In der Venture Philanthropy und im Social Entrepreneurship glauben wir, dass es nicht nur um Geld geht, sondern ein Austausch über die Sektorengrenze hinweg wichtig ist. Es braucht auch Know How beim Aufbau von stabilen sozialen Organisationen - also bei Beratung, Netzwerkzugang und in der langfristigen Begleitung. Wir bekommen eine ganz andere Sensibilität für soziale und politische Fragen durch Pro Bono-Aktivitäten oder durch ein strategisches Engagement von Führungskräften aus der Wirtschaft im sozialen Bereich. Beide lernen dabei und haben einen Mehrwert.

Sie haben das klassische Paradigma der Gemeinnützigkeit angesprochen. Sie sagen aber auch, dass soziales Unternehmertum ein Paradigma sei. Wie verstehen Sie das?
Wir erleben eine Auflösung der alten, scharfen Grenze. Früher hatten wir eine klare Rollenverteilung: Da war die Wirtschaft auf der einen und die öffentliche Hand auf der anderen Seite. Dazu gab es soziale Akteure.
Heute sehen wir von der politischen Seite, in der Unternehmens- und der sozialen Welt, dass sich diese scharfe Trennung auflöst. Unternehmen orientieren sich nicht nur mit ihren Produkten am Gemeinwohl, sondern gehen weit über die klassische Corporate Social Responsibility hinaus. In der sozialen Marktwirtschaft hatten wir das schon immer, aber gerade im angelsächsischen Modell ist das eher eine Neuentdeckung. Es gibt also eine viel stärkere Reflektion darüber, was ein Unternehmen für das Gemeinwohl und die Community tut.

Und im sozialen Sektor?
Dort gibt es umgekehrt ein großes Bedürfnis, sich aus der klassischen Abhängigkeit von privaten oder öffentlichen Fördermitteln zu lösen. Denn diese sind fast immer projektgebunden. Durch selbst erwirtschaftete Mittel aus sozialen Dienstleistungen versuchen soziale Akteure die eigene Infrastruktur  selbstständiger zu finanzieren. Das reicht bis zu der Überlegung, dass manche sozialen Themen viel besser mit einem sozialen Geschäftsmodell gelöst werden können. Im besten Fall entsteht so eine neue Anlage-Klasse mit der Organisationen neue Investorenkreise gewinnen. Das ist dann das Thema Impact Investing oder Mission Related Investing.

Glauben Sie, dass vielleicht sogar Entwicklungspfade eingeschlagen werden können, mit denen sich soziale Anliegen fest in der Wirtschaft verwurzeln?
Das glaube ich schon. Wir stehen in Deutschland bei den guten Unternehmen in der Tradition des Mittelstandes und der berühmten Hidden Champions – vor allem mit ihrer Verankerung in Regionen und Kommunen. Neu ist, ist dass Sie in dem alten, rein kapitalistischen Modell, Bewegungen haben, in denen explizit gefragt wird: Wie können wir Unternehmen transformieren oder neue Unternehmen so gründen, dass sie einen sozialen Mehrwert bieten?

Was Sie ansprechen, sind verhältnismäßig neue Trends. Die BMW Stiftung Herbert Quandt existiert aber schon seit 1970. Wie hat sich Ihre Stiftungsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt und wo ist heute der Fokus?
Stiftungen haben sich in den letzten 20 oder 25 Jahren durch das Wachstum des Stiftungssektors enorm entwickelt und professionalisiert.
Wir hatten bis in die 70er und 80er Jahre ein ganz klassisches Verhältnis: Förder- oder Trägerstiftungen erhalten Anträge und geben ihre Mittel für soziale Zwecke aus. Das hat alles bis heute seine Berechtigung. Viele Stiftungen haben aber für sich allein agiert, ohne eine starke Zusammenarbeit.
Seit den 90er Jahren gibt es eine viel stärkere Zusammenarbeit zwischen einzelnen Stiftungen, weil sie gemeinsam viel mehr erreichen können.
In den vergangenen zehn Jahren haben Stiftungen zunehmend erkannt, dass sie mit reiner Projektförderung im dritten Sektor - ohne Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand - oft nicht über gute Leuchtturmprojekte hinauskommen. Die wirkliche systemische Skalierung, das heißt die Veränderung und Verbreitung gesellschaftlicher Themen, ist damit oft nicht erreicht.

Wie werden derartige systemische Veränderungen möglich?
Indem in der Projektentwicklung die Zusammenarbeit von Stiftungen und öffentlicher Hand unter Einbeziehung der Wirtschaft mitgedacht wird, damit tatsächlich strukturell Innovationen möglich sind. Früher haben Stiftungen geglaubt, dass man drei Jahre ein Projekt anschiebt und dann irgendjemand kommt, der es so übernimmt. Häufig waren solche Modelle an irgendeiner Stelle innovativ, hatten aber im Grunde kein skalierbares Modell.

Wie kann die Frage der Skalierung gelöst werden?
Die strukturelle Skalierung von guten Modellen im System werden Sie alleine nicht lösen können. Je älter ich werde, verfestigt sich meine These: Wir müssen stifterische und private Mittel wie auch Venture Philanthropy und die Mittel aus der Wirtschaft stärker nutzen, um gemeinsam mit der öffentlichen Hand Innovationen anzuschieben. Die öffentliche Hand – ich kenne das aus meiner Erfahrung als Stadtverordneter – kann nicht wirklich experimentieren. Da ist im System kein Innovations- oder Experimentierraum angelegt, mit dem bewusst in Neues investiert werden kann.
Wir sollten Innovationen also immer mit dem öffentlichen System entwickeln. Nur so entsteht in Kommunen, in Länderregierungen oder auf Bundesebene eine Bereitschaft dazu, mit öffentlichen Mitteln auch private Initiativen und Unternehmen über das System zu skalieren.

Sie bemerken also einen Trend zu Sektor übergreifenden Partnerschaften?
Ja. Darin sehe ich einen der größten Trends. Das zweite ist, dass viel philanthropisches Kapital ins Spiel kommt. Es gibt also nicht mehr nur das klassische Stifterkapital, sondern auch das angesprochene Kapital aus der Venture Philanthropy. Es gibt eine völlig neue Generation an Philanthropen, die nicht erst am Lebensende stiftet, sondern irgendwann im Alter von dreißig Jahren eine gemeinnützige Ader entwickelt.

Sie sprechen nun lediglich den deutschen Raum an. Die BMW-Stiftung engagiert sich aber auf der ganzen Welt.
Ja. Wir haben zum Beispiel mit Magic Bus in Indien direkt in ein Sozialunternehmen investiert. Mit unserer guten Marke haben wir die große Chance, einen Teil unserer Ressourcen in eine neue Form der gemeinschaftlichen Beteiligung am Gemeinwohl zu investieren. Wir beobachten in dieser Sache einen weltweiten Wandel. Fast überall sehen wir, dass es Beratungen aus dem Corporate Sektor für gemeinnützige Organisationen gibt. Man muss die eigenen Maßnahmen nur immer – das ist meine These und die ist mir auch wichtig – auf das jeweilige gesellschaftspolitische System anpassen.

Was heißt das?
Es bringt nichts, wenn wir uns alle am amerikanischen Modell von Philanthropie orientieren, während das deutsche, französische, skandinavische oder chinesische Modell völlig anders funktioniert. Die Rolle von Philanthropie ist in jedem Gesellschaftssystem unterschiedlich. In den USA ist sie kompensatorisch und sie muss viele Felder abdecken, die in Deutschland längst vom Staat bedient werden. Also hat die Philanthropie bei uns auch eine ganz andere Rolle als in den USA. Mir ist immer wichtig, dass man nicht Eins-zu-Eins-Vergleiche anstellt, weil die Systemrelevanz schon erheblich ist.

Dann versuchen wir das genauer auszudifferenzieren. Wie erleben Sie den europäischen Sektor als Board Member der European Venture Philanthropy Association?
Wenn man wirklich systemisch argumentiert und wenn wir vom Mittel- und Nordeuropäischen Modell ausgehen, haben wir eine prima Situation für die Gesellschaft. Wir haben einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat und wir haben zumindest für Mittel- sowie Nordeuropa wettbewerbsfähige Wirtschaften und einen wachsenden philanthropischen Sektor. Wir haben auch zunehmend privates sowie unternehmerisches Vermögen, das bereit steht, investiert zu werden. Im Gegensatz zu den USA, wo diese philanthropischen Mittel große Bereiche im Gesundheits- und Bildungswesen betreiben müssen, können wir uns in Europa darauf beschränken, wirklich Innovationsförderung mit unserem Privatkapital zu betreiben. Wir können auch dabei helfen, das öffentliche System immer wieder zu erneuern. Es geht definitiv nicht darum, es zu ersetzen, darauf legen alle Stifter und die Venture Philanthropy großen Wert.

Was ist der Unterschied in Europa?
Wir haben Venture Philanthropy in Deutschland und in Europa - bei der EVPA - eher als ein Instrumentarium definiert als eine neue Heilslehre. Es ist eine ergänzende Herangehensweise an die Lösung und den Aufbau einer stabilen Infrastruktur. Wir zielen also weniger auf die Finanzierung von Projekten, als auf den systematischen Aufbau von vorhandenen oder neuen sozialen Akteuren. Die EVPA nimmt dabei eher eine organisationale Perspektive ein. Man geht davon aus, dass Gründungsorganisationen thematisch gut aufgestellt sind, aber einfach in verschiedenen Wachstumsphasen Unterstützung brauchen.

Die Venture Philanthropy sollte in Europa also vor allem als Innovationsmotor fungieren. Wie könnte das Umfeld dafür verbessert werden?
Eine Sache werden wir auch am 17. und 18. November bei der 20-Jahres-Konferenz der EVPA in Berlin thematisieren: Wir wollen nicht nur neue Venture Philanthropy Organisationen als Peer Group anziehen und für sie als Dienstleister zur Verfügung stehen. Wir wollen auch, dass das Instrumentarium der Venture Philanthropy von Akteuren und der öffentlichen Hand als ein Instrument erkannt wird. Auch Stiftungen müssen sich öfter fragen was eigentlich mit einer Organisation passiert, die eine Million Euro Fördermittel erhält? Wird die gleichzeitig zu einer stabileren Organisation oder bleibt sie in einer Abhängigkeit?
Diese Fragen sind in der gesamten Venture Philanthropy wichtig: Was passiert nach der Intervention und wie sieht der Exit aus? Es ist oft ein großes Krisenmoment, wenn Stiftungen nach drei, vier oder fünf Jahren Förderzeit relativ unvermittelt große Fördersummen abziehen oder ein Programm nicht verlängern.

Und was sind Ihre Pläne bei der EVPA?
Was ich persönlich als Vorstandsmitglied der EVPA wichtig finde, ist die Bereitschaft zu fragen, wo wir mit der öffentlichen Hand von Anfang an Venture Philanthropy Tools entwickeln können und wie wir soziale Innovationen über Venture Philanthropy fördern können, die dann von der öffentlichen Hand übernommen werden. In Schottland gibt es mit Inspiring Scotland einen Intermediär, der explizit zwischen Regierung und privaten Geldgebern als frühzeitiger Entwicklungspartner auftritt, so dass hervorragende Venture Philanthropy Programme und hervorragende Innovationen auf die mögliche Übernahme durch staatliche Programme vorbereitet werden. Das ist in vielen europäischen Ländern die einzige Möglichkeit, sie tatsächlich in die Breite zu bringen.

Und was sind zusammengefasst die Themen, die die Teilnehmer der Konferenz in Berlin erwarten?
Die Themen sind zusammengefasst: Neue Philanthropen inspirieren und einladen mitzumachen. Vorhandene Akteure, wie Unternehmen oder Stiftungen, dazu inspirieren, nicht nur Projektförderung zu betreiben, sondern langfristige Beratung von Organisationen anzustreben, Co-Fundraiser und Pro-Bonisten zu sein. Messt Euren Impact! Schaut genauer hin, ob wirklich erreicht wird, was ihr euch erhofft habt! Plant frühzeitig den Exit und denkt darüber nach, was aus einer Organisation wird, wenn ihr euch wieder zurückzieht. Versucht auch die politische Dimension mitzudenken. Man muss Innovationen von Anfang an gemeinsam entwickeln und genau das versuchen wir bei der EVPA in den nächsten Jahren zu machen.

Vita:
Markus Hipp hat von 1989 bis 1994 Philosophie und katholische Theologie in München studiert und im Anschluss daran für zwei Jahre Vorlesungen an Universitäten in Budweis und Brno gehalten. Nach einer zweijährigen Tätigkeit in der Marketing-Branche wechselte er 1998 als Assistent der Geschäftsführung zur Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Im Jahr 2000 wurde er zum Deputy Chief Executive der Stiftung für Mittel- und Osteuropa. Ab 2002 errichtete er die Niederlassung der Stiftung in Berlin, die er auch bis zum August 2006 leitete. Seitdem ist er der Executive Director der BMW Stiftung Herbert Quandt. Hipp hat in Ehrenämter in einer Reihe von Organisationen. Seit 2008 ist er auch Mitglied des Stadtrats in Ketzin in Brandenburg. Seit 2011 ist er auch Board Member der European Venture Philanthropy Association.

Über die Annual Conference der European Venture Philanthropy Association
Am 17. und 18. November ist in Berlin die zehnte Jahreskonferenz der European Venture Philanthropy Assocation. Das diesjährige Thema der Konferenz lautet: "Collaborating for Social Impact: the next 10 years". Vertreter von Stiftungen sowie sozialen Unternehemn präsentieren dabei aktuelle Tendenzen und diskutieren die verschiedensten Facetten von Venture Philanthropy und von Impact Investments. Hier finden Sie einen Überblick über das Tagungsprogramm. Das Fundraiser Magazin begleitet die Tagung als Medienpartner.

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