Felizitas Dunekamp ruht selten

Felizitas Dunekamp, Fundraiser-Magazin 3/2014

Felizitas Dunekamp

Felizitas Dunekamp arbeitet seit 2001 bei der Krebsliga Schweiz. Sie ist Leiterin des Fundraising und Mitglied der Geschäftsleitung der nationalen gemeinnützige Organisation, die gegen Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Die Liga besteht aus 19 kantonalen und regionalen Gliederungen sowie aus der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz.

Dunekamp ist eine klassische Quereinsteigerin ins Fundraising. Ihre Karriere begann sie als Arzthelferin und Kosmetikerin, wo sie 16 Jahre bei der Parfümerie Douglas arbeitete, zuletzt als stellvertretende Geschäftsleiterin. Danach war sie drei Jahre Aerobic- und Fitnesstrainerin und erwarb das eidgenössische Marketingdiplom, bevor sie bei der Krebsliga Schweiz anfing. 2005 absolvierte sie berufsbegleitend das Diploma in Advanced Studies für Fundrasing Management bei der ZAHW und hat seit 2006 Lehraufträge an der Universität Tübingen und am ZAHW inne.

Als Vorstandsmitglied von swissfundraising, dem Schweizer Berufsverband der Fundraiserinnen und Fundraiser, gestaltet sie das Schweizer Fundraising aktiv mit. Ihr Beruf ist zu einer leidenschaftlichen Berufung geworden und sie vermittelt gerne diese Freude und Motivation als Referentin bei Fundraisingkongressen und Tagungen. Als leidenschaftliche Marathonläuferin weiß sie, dass der Weg das Ziel ist. Wohl auch deshalb möchte Sie „eine noch besser Fundraiserin werden“.

  1. Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Ein guter Tag beginnt …
    … mit einem Morgenlauf
  2. Was wollten Sie als Kind werden?
    Ärztin
  3. Was würden Sie als Unwort des Jahres vorschlagen?
    Masseneinwanderungsinitiative
  4. Welches politische Projekt würden Sie gern beschleunigen?
    Nationale Strategie gegen Krebs
  5. Sie machen eine Zeitreise in das Jahr 1990. Was würden Sie dort tun?
    Eine Weltreise mit meinem Sohn
  6. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
    Allen Spenderinnen und Spendern für ihr langjähriges Vertrauen in unsere Arbeit
  7. Sie treffen den reichsten Menschen der Welt im Aufzug. Was sagen Sie ihm?
    Ich kenne Sie! Woher? Sie sind sicher an einem Spendenanlass von uns gewesen.
  8. Wer ist für Sie ein Held?
    Mahatma Ghandi.
  9. Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
    Ich bin glücklich, da wo ich jetzt wohne.
  10. Was tun Sie, wenn Sie nichts zu tun haben?
    Das habe ich die letzten 15 Jahre nicht erlebt. Wenn ich nicht arbeite gehe ich joggen, spiele Golf oder verliere mich im Unkraut jäten.
  11. Worüber können Sie lachen?
    Am lautesten über mich selber, wenn ich wieder mal im falschen Zug sitze, mich beim joggen verlaufen habe oder zum wiederholten Mal meine Geldbörse im Kühlschrank suche und auch finde!
  12. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Vergesslichkeit.
  13. Was war früher besser?
    Da ich so vergesslich bin, schaue ich stets nach vorne und bleibe weder in der Gegenwart stehen noch schaue ich zurück.
  14. Was sollte über Sie im Lexikon stehen?
    Sie konnte Feenstaub verteilen.
  15. Zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diese Aussage: Eine Spende ist für mich …
    … das wertvollste Gut, was ich annehmen und geben kann.

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