„Kompass“ verliehen - drei Stiftungen erhalten Preis für gute Stiftungsarbeit

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Als diesjährige Leuchttürme guter Stiftungsarbeit zeichnete der Bundesverband Deutscher Stiftungen bei der Preisverleihung in Berlin die Stiftung Kloster Eberbach (Foto), Eltville am Rhein, die Nemetschek Stiftung, München, und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Hannover, aus.

 

Drei Stiftungen haben am 12. November den „Kompass“, Preis für gute Stiftungsarbeit, des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gewonnen. In der Kategorie Stiftungsmanagement überzeugte die Stiftung Kloster Eberbach (Foto) mit einem erfolgreichen Changemanagement-Prozess für das 900-jährige Kulturgut. Die Nemetschek Stiftung holte sich mit der Wanderausstellung „Freiheit und ich“ den „Kompass“ in der Kategorie Stiftungsprojekte. Die Kampagne „Heiraten ist kein Kinderspiel“ zum Thema Zwangsheirat der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung überzeugte die Jury in der Kategorie Stiftungskommunikation.

„Die Arbeit für eine Stiftung erfordert Berufung und Können, Leidenschaft und Professionalität. Die Praktiker der heute mit dem 'Kompass' ausgezeichneten, aber auch der nominierten Stiftungen, beherrschen ihr Handwerk. Kompass-Stiftungen sind Leuchttürme guter Stiftungsarbeit“, so Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vergab die Auszeichnungen in der Stiftung Deutsches Technikmuseum in Berlin. Alle Nominierten hatten sich zuvor in der öffentlichen „Kompass“-Akademie der Jury und weiteren Gästen präsentiert. In den drei Kategorien waren jeweils drei Stiftungen ins Rennen gegangen.

In der Kategorie „Stiftungsmanagement – Erfolge durch professionelles Management“ bewarben sich neben der Gewinnerstiftung die Stiftung Bochumer Symphonie und die Vodafone Stiftung Deutschland, Düsseldorf, um den Preis.

Für die Rubrik „Stiftungsprojekte – Konzeption und Umsetzung erfolgreicher operativer Projekte und Förderprojekte“ gingen außerdem die Haniel Stiftung, Duisburg, und die Stiftung Children for a better world, München, an den Start.

Favoriten der Kategorie „Stiftungskommunikation – Maßnahmen zur erfolgreichen Kommunikation von Stiftungsarbeit“ waren auch die Bürgerstiftung Hannover sowie die Stiftung Schüler helfen Leben, Neumünster.

Über den Kompass
Der „Kompass“ für gute Stiftungsarbeit ist aus dem seit 2006 verliehenen Preis für gute Stiftungskommunikation hervorgegangen. Neu ist neben der Öffnung der Kategorien die öffentliche Präsentation am Nachmittag der Preisverleihung. Somit hat die Jury ihre Entscheidung in zwei Stufen gefällt: Aufgrund der Einreichungen in der ersten Jurysitzung und anhand der Präsentationen und Gespräche mit den Einreichern bei der „Kompass“-Akademie. Der Jury gehören 21 Kenner und Expertinnen des Stiftungswesens an. Unter dem Vorsitz von Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, jurieren unter anderem die Journalisten Manuel J. Hartung, Ressortleiter Chancen, „Die Zeit“, Andrea Seibel, Ressortleiterin Forum „Die Welt“ und Peter-Matthias Gaede, Publizistischer Berater des Vorstandes, Gruner + Jahr.

Der „Kompass“ wird mit Unterstützung von Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, DHPG Dr. Harzem & Partner KG und der „Zeit“ Verlagsgruppe verliehen.

Als unabhängiger Dachverband vertritt der Bundesverband Deutscher Stiftungen die Interessen der Stiftungen in Deutschland. Der größte Stiftungsverband in Europa hat mehr als 4.000 Mitglieder; über Stiftungsverwaltungen sind ihm rund 7.000 Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden. Damit repräsentiert der Dachverband rund drei Viertel des deutschen Stiftungsvermögens in Höhe von mehr als 100 Milliarden Euro.

Text: PR

Foto: David Außerhofer

 

 

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