„Die Möglichkeiten für Fundraiser und Spender haben sich gewandelt“

Ein Kommentar von Paul Stadelhofer

Innovations-Potenzial zeigt sich entweder in der Marktforschung oder in der Analyse verfügbarer Ressourcen. Zum Markt: Dominante Fundraising-Instrumente lassen sich momentan fast an einer Hand abzählen, etliche Chancen verpassen wir sehenden Auges, und Heerschaaren an Experten verfolgen Strohfeuer, als wollten sie wie Motten ins Licht.
Doch mal ehrlich: Wer Hypes wie der Ice-Bucket-Challenge nachstellt, kommt nie der Originalität von Newcomern nahe. Denken wir nur an die früheren Pop-Chart-Charity-Könige. Deren mediales Engagement war vor 30 Jahren seltsam und wird in der Jetztzeit mit Recht gebasht. Warum? Ihre Inszenierung wurde zur Farce, seitdem sich die Möglichkeiten für Fundraiser und Spender rapide gewandelt haben.
Zu den Ressourcen: Neue Arten der Projektgestaltung und Zusammenarbeit ergeben sich massenhaft aus der Digitalisierung unseres Alltags und liegen als „Stranded Assets“ längst bereit. Trotz träger Institutionen bietet das 21. Jahrhundert also gute Aussichten für First-Mover und Trend-Surfer aus dem Freak-Königreich. Vordenker wie sie erscheinen nie als Champions in Markterhebungen – wenn doch, sind sie per Definition nicht innovativ.
Gerade deshalb: Mut im Wandel! Das Lehrgeld hat sich für Neuerer schnell gezahlt, aber das Umsteuern von Flagschiffen braucht mehr als eine geölte Spenden-Maschinerie, die jenseits der Belastungsgrenze dröhnt.

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