19.2.2010

Der 3. Freiwilligensurvey gibt Aufschluss über das Engagement in Deutschland

Engagement in Ost- und Westdeutschland
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den 3. Freiwilligensurvey mit Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement in Deutschland veröffentlicht.
Insgesamt 71 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren beteiligen sich aktiv in Gruppen, Vereinen, Verbänden, Organisationen und öffentlichen Einrichtung. 36 Prozent sind freiwillig und unentgeltlich engagiert. Betrachtet man den zeitlichen Rahmen, so sind circa 90 Prozent mindest einmal monatlich, 56 Prozent mindestens einmal wöchentlich aktiv tätig.
Unterschiede gibt es im Vergleich zwischen den neuen und den alten Bundesländern. In Westdeutschland ist das Engagement über die gesamte Periode relativ konstant geblieben. In Ostdeutschland hat sich die Beteiligung erhöht, liegt aber immer noch unter dem westdeutschen Schnitt (Ostdeutschland 2009: 31 %, Westdeutschland 2009: 37 %).
Grundsätzlich ist in den letzten zehn Jahren eine Erhöhung des Engagementpotenzials in der gesamten Bevölkerung zu verzeichnen, von 26 Prozent (1999) auf  37 Prozent (2009).
Die Bereiche, in denen sich die Menschen freiwillig engagieren, sind vielfältig. Auf Platz Eins steht „Sport und Bewegung“ mit 10,1 Prozent. Danach folgen „Kirche und Religion“ (6,9 %) und „Schule und Kindergarten“ (ebenfalls 6,9 %).
Insgesamt ergibt sich aus dem 3. Freiwilligensurvey ein positives Bild. Es gilt aber auch, den Menschen, die sich noch bislang nicht engagieren, die vielfältigen Möglichkeiten zur freiwilligen Aktivität näher zu bringen, um das vorhandene Potenzial zu nutzen.

www.bmfsfj.de

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