Fragebogen: Birgit Rubbert hat Träume, Ideen und Ziele

Birgit Rubbert

Birgit Rubbert ist eine der ersten Abonnentinnen des Fundraiser-Magazins und seit 2006 treue Leserin. Sie hat den Chamäleon Stralsund e. V. mit erdacht, einen psychosozialen Verein zur Beratung und Betreuung von HIV-positiven und drogenabhängigen Menschen. Sie war wesentlich am Aufbau des Vereins beteiligt und opferte dafür viel Zeit, auch oft zu Ungunsten ihres Kindes, aber immer mit dem Ziel, etwas für junge Menschen, die in problematischen Verhältnissen leben, aufzubauen. Impulsiv, oft zu spontan wurde sie mit zunehmenden Jahren immer entspannter, war aber dennoch zielstrebig und motiviert, Situationen zu meistern. Sie lernte auch, dass sich manche Dinge von selbst erledigen.
Sie lebt in einer langjährigen glücklichen Beziehung und in einer wunderbaren Familie. Mittlerweile war sie in nahezu allen Ländern Europas zu Gast und hat immer noch Träume und Ideen für nächste Ziele. Sie genießt das Leben, liebt ihre Autos, ihr Haus und den Kontakt zu den Menschen, die in ihren Ferienwohnungen im eigenen Haus zu Gast sind.

  1. Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Ein guter Tag beginnt …
    … mit einem guten, entspannten Frühstück. Dafür stehe ich gern eine Stunde früher auf.

  2. Was wollten Sie als Kind werden?
    Stewardess oder Reisebegleiterin, um die Welt kennenlernen zu können.

  3. Was würden Sie als Unwort des Jahres vorschlagen?
    Brexit

  4. Welches politische Projekt würden Sie gern beschleunigen?
    Die tatsächliche Integration von willigen Ausländern und die tatsächliche Abschiebung von Menschen, die sich den hiesigen Gegebenheiten nicht anpassen wollen, indem sie sich beispielsweise der deutschen Sprache verweigern.

  5. Sie machen eine Zeitreise in das Jahr 1990. Was würden Sie dort tun?
    Ein Grundstück von 10 000 Quadratmetern oder eine Schlossruine für 1 DM kaufen und mir dann überlegen, was ich damit umsetzen möchte.Ein Grundstück von 10 000 Quadratmetern oder eine Schlossruine für 1 DM kaufen und mir dann überlegen, was ich damit umsetzen möchte.

  6. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
    Meiner Mutter, weil sie trotz eigener anstrengender Tätigkeit als Kinderkrankenschwester in einer ambulanten Praxis die Muße hatte, sich um ihre Familie zu kümmern, regelmäßig ihre Mutter im Pflegeheim besuchte, dort mit im Heimbeirat war und immer, und ich betone immer, ein offenes Ohr für andere Menschen hat. Sie war und ist oft Schlichterin und sieht immer, dass etwas Positives auf jeden Menschen wartet.

  7. Sie treffen den reichsten Menschen der Welt im Aufzug. Was sagen Sie ihm?
    Tu Gutes und sprich darüber, wenn im Himmel ein Platz für dich reserviert werden soll.

  8. Wer ist für Sie ein Held?
    Frauen und Männer, die etwas für andere Menschen opfern, was sie selbst gern behalten, erlebt oder weitergeführt hätten.

  9. Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
    Ich brauche keinen Zweitwohnsitz, da mein Zuhause mit Grundstück schon einen Zweitwohnsitz darstellt.

  10. Was tun Sie, wenn Sie nichts zu tun haben?
    Nichts. Gerade an meiner Masterarbeit schreiben, sonst mich mit Freunden oder Bekannten treffen, Dokumentationen auf Netflix schauen, im Internet surfen, ich möchte demnächst meinen eigenen Blog beginnen, Kulturveranstaltungen in der hiesigen Region, gern am Strand, besuchen, meinen Sohn mit meiner Anwesenheit in Offenbach beglücken …

  11. Worüber können Sie lachen?
    Über mich selbst und über einen Witz, den mein jüngster Neffe mit voller Begeisterung erzählt.

  12. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Die, die von den Menschen in bester Absicht passieren, und die, zu denen Menschen stehen und daraus lernen wollen.

  13. Was war früher besser?
    Was heißt früher? Es gab nicht so ein Konsumüberangebot an allem, keine terroristischen Bedrohungen. Stattdessen waren in vielen Bereichen klare Strukturen vorhanden, die Welt drehte sich gefühlt langsamer, dafür im Miteinander intensiver. Und die Frage: „Wo bist du gerade?“ gab es auch nicht.

  14. Was sollte über Sie im Lexikon stehen?
    Sie war immer daran interessiert, sich weiterzuentwickeln und den nächsten Generationen Werte mitzugeben wie: Wenn etwas nicht klappt wie erwünscht, ist das nicht schlimm, dann fällt dir eine andere Lösung ein.

  15. Zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diese Aussage: Eine Spende ist für mich …
    … eine freiwillige, bewusste, vom Inneren gewollte Gabe, die für einen vom Spender erwünschten Zweck eingesetzt wird.

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