Fragebogen: Amina Chaudri hat ständig so viele Ideen

Amina Chaudri

Amina Chaudri arbeitet als Verantwortliche Legate & Erbschaften bei der ETH Zürich Foundation. Die ETH Zürich Foundation ist Brückenbauerin zwischen Unternehmen, Privatpersonen, Stiftungen und der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Davor war Amina Chaudri bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) tätig, unter anderem als Verantwortliche für Medienpartnerschaften und als Leiterin Sponsoring und Partnerschaften.
Bei der Stiftung „Denk an mich“ (Solidaritätsstiftung von SRF) entwickelte sie nationale Projekte mit, welche durch ein großzügiges Legat ins Leben gerufen werden konnten. Zudem hat sie auf freier Basis Mandate in den Bereichen Projekt- und Fundraisingentwicklungen betreut. Während ihrer Diplomarbeit im DAS Fundraising Management (ZHAW/2010) hat sie sich intensiv mit Nachlassfundraising befasst. Heute doziert sie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zusammen mit Christoph Bitter, Fundraisingleiter Heilsarmee Schweiz-Österreich-Ungarn.
Als ehemalige Musikredaktorin ist sie noch immer landauf und landab an Konzerten anzutreffen, um Neues zu entdecken. Ob im Konzertsaal, an Festivals oder in kleinen Clubs, ihre Neugierde bringt sie an alle möglichen bekannten und unbekannten Orte.

  1. Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Ein guter Tag beginnt …
    … ausgeruht, mit einem Kaffee und BBC News of the World-Podcast im Ohr.

  2. Was wollten Sie als Kind werden?
    Ich träumte oft von einem Ort, wo Menschen zusammenkommen und einander zuhören. Ein Ort, an dem Musik gespielt wird und Geschichten erzählt werden. An diesem Ort wollte ich leben und mitwirken.

  3. Was würden Sie als Unwort des Jahres vorschlagen?
    Es fällt mir gerade keines ein.

  4. Welches politische Projekt würden Sie gern beschleunigen?
    Das Erbrecht modernisieren.

  5. Sie machen eine Zeitreise in das Jahr 1990. Was würden Sie dort tun?
    Eine Weltreise starten?

  6. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
    Mit viel Brimborium und einer Zeremonie einen Orden verleihen entspricht mir nicht. In der Schweiz zum Beispiel leisten außerordentlich viele Menschen wichtige Freiwilligenarbeit. Diese Menschen stehen selten im Rampenlicht und reden nicht groß über ihre Leistungen, aber sie sind unendlich wichtig für die Gesellschaft. Eigentlich müsste man all diesen Menschen einen Orden verleihen, aber das passt irgendwie auch wieder nicht zu „Stillen Schaffern“.

  7. Sie treffen den reichsten Menschen der Welt im Aufzug. Was sagen Sie ihm?
    Das ist für mich nicht im Voraus planbar.

  8. Wer ist für Sie ein Held?
    Menschen, die sich für die Gemeinschaft engagieren und die für ihre eigenen Vorstellungen einstehen, auch wenn diese nicht gerade angesagt sind.

  9. Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
    Nirgends. Einen Zweitwohnsitz zu haben, wäre mir zu anstrengend.

  10. Was tun Sie, wenn Sie nichts zu tun haben?
    Ob ich diesen Moment einmal erleben werde? Ich habe ständig so viele Ideen, dass immer etwas läuft.

  11. Worüber können Sie lachen?
    Über vieles und sehr oft über mich.

  12. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Fehler, über die offen gesprochen wird.

  13. Was war früher besser?
    Mit früher beschäftige ich mich selten.

  14. Was sollte über Sie im Lexikon stehen?
    Über mich sollte nichts im Lexikon stehen. Es wäre jedoch toll, wenn über diejenigen Projekte, bei denen ich mitgewirkt habe, einiges stehen würde. So zum Beispiel über den Cybathlon 2016 der ETH Zürich oder über das Projekt Spielplätze für alle der Stiftung „Denk an mich“ (Solidaritätsstiftung SRF).

  15. Zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diese Aussage: Eine Spende ist für mich …
    … eine Verantwortung, diese so einzusetzen, wie es dem Spenderwunsch entspricht. Eine Spende löst oft etwas aus, das viel größer ist als der eigentliche Geldwert. Das bringt mich immer wieder zum Staunen.

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