Mythos direkte Demokratie

Mythos direkte Demokratie

Es ist wichtiger denn je, das Modell der direkten Demokratie zu diskutieren. Das aber eben ohne überzogene (Parteien)kritik. In den aktuellen Diskussionen sieht der Autor das Bild vom „Mythos direkte Demokratie“ und warnt vor einer einseitigen Definition, die nur die Volkssouveränität in den Mittelpunkt stellt. Deshalb steht Parteipolitik in diesem Buch im Vordergrund. Repräsentative Demokratie funktioniert eben nicht über Volksentscheide. Der Leser erfährt hier, „was direkte Demokratie ist und sein kann“ und „was politische Parteien sind, sein können oder sein müssen“. Und da eben, wie der Autor anmerkt, dort genauso wenig Heilige sitzen wie in anderen Bereichen, braucht es für das Funktionieren der Demokratie eine Form des Referendums, das die Möglichkeit einer parteitaktischen Nutzung beschränkt. Und genau ein solches entwirft der Autor hier.

Eike-Christian Hornig. Mythos direkte Demokratie. Praxis und Potentiale in Zeiten des Populismus
Verlag Barbara Budrich. 2017. 169 Seiten
ISBN: 978-3-84742-134-4. [D] 19,90 €, [A] 20,50 €, CHF 27,80

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