Ab 50 ist man alt … genug, um zu wissen, was man will und kann

Ab 50 ist man alt … genug …

Die größte Spendergruppe findet sich noch immer in den älteren Generationen. Egal, ob das so bleibt, oder nicht: Ältere Menschen sind schon heute nicht mehr das, was sie mal waren. Auch diese Bevölkerungsgruppe wird „jünger“: Menschen der Gruppe 50+ sind fitter, agiler und mehr denn je mitten im Leben aktiv. Das bedeutet auch einen Wandel im Umgang mit ihnen, einen neu gedachten Weg der Ansprache. Dabei ist aber nicht allein die Rede von Spendern. Die Generation 50+ begegnet uns auch im Kollegenkreis. Und dort ist sie laut Helmut Muthers besonders wertvoll. Mehr noch: Er sieht in ihr unsere Zukunft. Und dieses Thema ist vor allem deshalb von Relevanz, weil wir alle über kurz oder lang in dieser Gruppe landen und sie von innen her quasi mit gestalten werden. Deshalb funktioniert es einfach nicht mehr, ältere Generationen als „außerhalb“ oder „jenseits“ irgendwelcher Konstellationen zu betrachten.

Nichtsdestotrotz bleibt es eine Tatsache, dass ein Individuum im Prozess des Alterns biologischen Veränderungsprozessen unterliegt, die sich gravierend auf das Verhalten auswirken. Jemandem deswegen aber einen „Seniorenteller“ andrehen zu wollen, ist der falsche Ansatz.

Der Autor zeigt nicht nur, welche Kundenansprache heute für ältere Generationen empfehlenswert ist, sondern zeigt auch das Potenzial jener Gruppe als Mitarbeiter auf. Ältere Menschen haben nämlich etwas, das jüngere nicht haben: Sie waren selbst schon mal jung.

Rico Stehfest

Helmut Muthers. Ab 50 ist man alt … genug, um zu wissen, was man will und kann, Plassen Verlag. 2017256 Seiten, ISBN: 978-3-86470-509-0, [D] 19,99 €, [A] 20,60 €, CHF 27,95.

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